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Mittwoch, 17. Juli 2013

Radar: Deptford Goth

Daniel Woolhouse alias Deptford Goth führte bis vor Kurzem noch ein Doppelleben. Bei Tag war er als Volksschullehrer tätig und bei Nacht nahm er unzählige Synthesizer- und Gesangsspuren für sein Debüt-Album "Life After Defo"auf. Im Gegensatz zu seiner 2011 erschienenen EP "Youth ll" ist eine spürbare Reduktion von Tempo und Spannung in seinen Songs wahrnehmbar. Mit einer Melancholie, die für den sensiblen Künstler selbstverständlich ist, wie für die Blues-Helden vergangener Tage, singt er über Verbundenheit und Einsamkeit zugleich. Inspieriert seien seine Lieder von vergangenen Beziehungen und "der Last, die wir alle im Leben zu tragen haben." Für ihn sei Musik "ein Weg seine Gefühle auszudrücken, ohne dem Gegenüber in die Augen zu sehen."

Besonders viel Zeit gelassen hatte er sich laut eigenen Angaben, um digitale und analoge Tonaufnahmen miteinander zu einer abstrakten Melange zu vermischen. Die britische Presse verglich ihn mit James Blake und The XX, da sein Hang zum Minimalismus trotz allen Klangspielereien überwiegt. Die schönste Zeile stammt aus dem Song "Union": "I belong with everyone/ everyone I've ever known is here/ with me"

Für Freunde von: Rhye, How To Dress Well, James Blake


Donnerstag, 4. Juli 2013

Man Must Dance! Mixtape #2 (Summer Special)

Da ich es mir ab morgen in Kroatien am Strand gemütlich mache, werdet ihr auf meine musikalischen Schmankerl für die Dauer einer Woche verzichten müssen.
Als kleinen Trost habe ich euch, anstatt Postkarten zu verschicken, ein Sommer-Mixtape zusammengestellt, in dem sich allerhand neue Songs hineingeschlichen haben. Mit dabei sind aber auch meine Highlights aus den letzten Wochen, allen voran Cayucas, deren Debüt-Album in meinem iPod rotiert wie ein Windrad bei 30 km/h.
Rechtzeitig zum Harvest Of Art Festival bin ich aber wieder im Lande und werd mich dann mit einem Konzertbericht wieder bei euch melden.

Dienstag, 2. Juli 2013

Radar: Swim Deep

Was machten vier Teenager aus Birmingham Anfang 2011, wenn sie nicht gerade die Gegend mit ihren Skateboards unsicher machten oder Merchandise-Artikel der befreundeten Band Peace verkauften? Die Jungs von Swim Deep haben damals einfach kurzerhand beschlossen selbst eine Band zu gründen. Und was für eine! Hinterm Merchandise-Tresen stehen sie schon lange nicht mehr. Um genau zu sein: Seit ihre Debüt-Single "King City" in ihrer Heimat im Mai 2012 eingeschlagen ist wie eine Bombe.

Gefolgt von einem unabwendbaren Hype seitens NME und einer Tour mit Spector hieß es ab ins Studio. Am 3. August kommt das mit Spannung erwartete erste Album dieser aufstrebenden, jungen Band. An Selbstvertrauen mangelt es ihnen auf alle Fälle nicht, meint Sänger Austin Williams doch allen Ernstes gegenüber dem Guardian, dass "es nichts gibt, dass auch nur ansatzweise mit Swim Deep vergleichbar ist". Naja, bis auf Nirvana, die Smiths und die Stone Roses vielleicht...

Für Freunde von: Peace, Girls, Smith Westerns


Montag, 1. Juli 2013

Location: B72


Ein ganzes Jahr ist es mittlerweile schon her, dass ich nach Wien gezogen bin. Grund genug euch meine Lieblingslokale in Wien näherzubringen. Vom kleinsten Beisl bis zur Stadthalle, Veranstaltungsorte quer durch die Bank. Angefangen bei einer Location, in der ich den Großteil der Samstagnächte meiner Jugend verbracht habe: dem B72.

Das zumeist einfach und liebevoll "B" genannte, kleine Lokal in den Gürtelbögen ist bekannt für Konzerte internationaler Künstler und mäßig bekannten Rockbands, die meist unter der Woche stattfinden. Am Wochenende herrscht fast schon so was wie ein alternativer "Studenten-Ballermann" und das B72 ist brechend voll. Aber im Sommer, wenn es drinnen stickig und kochend heiß wird, kann man es sich ja auch im Gastgarten gemütlich machen. Von den Getränken her, kann ich euch das mexikanische Dunkelbier "Negra Modelo" empfehlen und einen guten Whisky Sour bekommt man dort übrigens auch. Das Tolle am B ist, dass man zwei Etagen zur Verfügung hat und von oben gut auf die Bühne sieht. Das Publikum ist meistens etwas jünger, dafür tummelt es sich auch bis in die frühen Morgenstunden auf der Tanzfläche.


Offizielle Website von B72

Samstag, 29. Juni 2013

Hallo Hochzeit!

Heute geht ein alter Freund von mir den Bund fürs Leben ein und aus gegebenem Anslass konnte ich es mir nicht verkneifen, mein kitschigstes Lieblingsliebeslied mit euch zu teilen:


Freitag, 28. Juni 2013

Festivalfieber #3

Das seit 2006 stattfindende Acoustic Lakeside (26.-27.7.) am Sonnegger See in Kärnten, steht für ein gemütliches Festival in idyllischer Umgebung, aber auch immer wieder mit einem tollen Line-Up. Dieses Jahr unter anderem mit dabei: Crystal Fighters, SoKo, Fanfarlo, Dry The River, Two Gallants und als Headliner Bush. Das Beste kommt jedoch erst jetzt: alle Bands spielen ihre Songs komplett akustisch! Dadurch wird das familiäre Feeling zusätzlich unterstützt und ganz ehrlich: Wie oft hat man die Chance eine Band wie die Crystal Fighters oder Fanfarlo unplugged zu erleben?


 Eine schlechte Nachricht gibt es dennoch: gerade weil das Acoustic Lakeside laut eigenen Angaben so viel Wert auf das persönliche & familiäre Ambiente legt, anstatt vor Besuchermassen zu strotzen, ist das Festival jetzt schon ausverkauft. Das heißt aber nicht, dass man nicht dennoch sein Glück versuchen sollte, ein Ticket vor Ort zu ergattern. Falls es dennoch nicht klappt, hier ein kleiner Trost: das Strandbad am Wörthersee ist nur eine Fahrt von 45 Minuten entfernt und immer für ein Badewochenende gut. Für richtiges Festivalfeeling kann man sogar am gegenüberliegenden Zeltplatz campen.

Highlight: Fanfarlo

Empfehlungen: Crystal Fighters, SoKo, Dry The River

Must-Have: Sonnenbrille

Offizielle Website von Acoustic Lakeside


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Donnerstag, 27. Juni 2013

Schmankerl: Kakkmaddafakka

"I'm just a jealous motherf°°ker alone!" beschwert sich Kakkmaddafakka-Sänger Axel Vindenes in der neuen Single "Someone New". Morgen erscheint das mit Spannung erwartete neue Album Six Months Is A Long Time der Jungs aus Norwegen, die nicht nur mit ihren ironischen Texten und lustigen Videos überzeugen, sondern auch musikalisch einiges auf dem Kasten haben. Pop? Rock? Rap? Reggae? Die Jungs machen einfach auf was sie gerade Lust haben und klingen dabei immer noch authentisch. Laut norwegischer Presse werden sie der "New Bergen Wave" zugeschrieben, der auch Kings Of Convenience und Röyksopp angehören.


Im sommerlichen Video zu "Someone New"  zeigen sie sich fast so frisch wie die Zitronen, deren wundersame Reise wir von Ernte bis zum Förderband verfolgen dürfen. Zwischendurch gibt es noch zahlreiche Tanzeinlagen, inspiriert von West Side Story und untermalt von einer Surf-Pop-Ballade über vergangene Liebe und Eifersucht.


Für Freunde von: Bonaparte, Beat!Beat!Beat!, Fuck Art Let's Dance

Mittwoch, 26. Juni 2013

Ausgegraben: T.Rex - Electric Warrior

Das zweite Album Electric Warrior der britischen Band T.Rex ist ein wahres Meisterwerk der Rockgeschichte. Das 1971 erschienene Album enthält einige ihrer besten Nummern, darunter "Jeepster" und "Get It On". Der exzentrische Frontmann Marc Bolan, der 1977 an den Folgen eines Autounfalls verstorben ist, zeigt sich sowohl songwritingtechnisch, als auch als Gitarrist, in Höchstform. Das Plattencover ziert eine gelbe Silhouette von Bolan, der vor einem Verstärkerturm posiert. Die Band, welche den Glam-Rock neben David Bowie definiert hat, besteht auf diesem Album zum ersten Mal in der Formation aus Gitarre, Bass, Percussion und Schlagzeug.


Für Freunde von: David Bowie, New York Dolls, Sweet



Dienstag, 25. Juni 2013

Radar: Dan Croll

Einer meiner Lieblingskünster in letzter Zeit ist der talentierte Dan Croll, dessen nächste EP von mir schon voller Sehnsucht erwartet wird. Der 22-jährige Absolvent des Liverpool Institute for Performing Arts (aus der The Wombats, Eugene McGuiness und viele weitere hervorgegangen sind), hat nachdem er den Songwriter of the Year Award und eine Privataudienz bei Institutsoberhaupt Paul McCartney bekommen hat, im September 2012 seine erste Single "From Nowhere" veröffentlicht und seit Anfang des Jahres gibt es eine EP mit der titelgebenden Nummer "Compliment Your Soul". Er vermischt Folk mit afrikanischen Polyrythmen und teilweise elektronischen Beats zu einer abwechslungsreichen und spannenden Melange.


Für Freunde von: Vampire Weekend, Mumford & Sons, Paul Simon




Montag, 24. Juni 2013

Live: MGMT, Babyshambles, Local Natives

Um den Start in diese Woche zu versüßen, gibt es gleich 3 gute Neuigkeiten die mein Herz höher schlagen lassen...

#1: Es gibt ein Wiedersehen: MGMT kommen am 4. Oktober nach Wien ins Gasometer. Die Vorfreude kennt keine Grenzen, die Erwartungen sind wie damals 2010, ebenfalls im Gasometer und im August 2008 im McCarren Park Pool in New York, wo die Schlange an Menschenmaßen damals knapp über 15 Häuserblöcke brav angestellt war um MGMT gratis zu sehen, groß und bereit erfüllt zu werden. Mit im Gepäck werden sie vielleicht schon ihr neues Album haben. Wer weiß?

Tickets für MGMT bei oeticket


#2: Die kalifornischen Meister der Melodien, Local Natives, klingen wie eine Mischung aus Vampire Weekend und Fleet Foxes und grooven live noch besser als auf Platte. Die Chance sie live zu erleben gibt's am 8. November im Wiener Flex.

Tickets für Local Natives bei oeticket


#3: Das beste kommt zum Schluss: Pete Doherty, seit kurzem auch Schauspieler, aber vor allem Anti-Held der britischen Indie-Rock-Szene, wird Ende des Jahres seine Wahlheimat Frankreich für ein paar Wochen verlassen, um mit seiner Band, den Babyshambles, auf Europa-Tour zu gehen. Ein Zwischenstopp in Österreich ist auch angesagt: am 10. Dezember im Wiener Gasometer.


Tickets für Babyshambles bei oeticket


Sonntag, 23. Juni 2013

Review: Maximo Park (Donauinselfest 2013)

Nachdem man sich gestern durch die Menschenmassen gekämpft hat und wie der Hase bei Alice im Wunderland quer über die ganze Donauinsel geeilt ist, um auch ja nicht zu spät zu kommen wenn Maximo Park, Helden meiner Jugend, zum Tanz bitten. Für mich eine Live-Premiere mit etlichen Überraschungen.

Erste Nummer, großes Kino: "The National Health" eröffnet das Spektakel. Der druckvolle Sound klingt härter als erwartet und macht keine Kompromisse. Im weiteren Verlauf begeistert vor allem Sänger Paul Smith mit seiner herausragenden Performance. Er reißt die Arme in die Luft, vollführt Hampelmänner, wirbelt von einer Seite der Bühne zur anderen, springt vom Schlagzeug und will uns beweisen wie weit er die Beine im Sprung grätschen kann. Ähnlich einem Musicaldarsteller, der alle Rollen auf einmal spielen will, zerreißt es ihn fast vor Energie und das Ganze selbst bei ruhigen Nummern, mit einer Präsenz die ihresgleichen sucht.

Nachdem "The Coast Is Always Changing" als Hommage an Eddie Cochran inszeniert wurde und nach gezählten 18 "Dankeschööön!", setzte die Band nach gut eineinhalb Stunden zum großen Finale an. Bei "Apply Some Pressure" legen sich die fünf Herren nochmal so richtig ins Zeug. Das Publikum ist sich am Heimweg sicher: die will man unbedingt wiedersehen!


Samstag, 22. Juni 2013

Festivalfieber #2

Das eintägige Festival Harvest Of Art findet seit letztem Jahr statt und bietet ein kleines, aber äußerst feines Line-Up, gemütliche Stimmung und das Ganze auch noch mit studentenfreundlichen Eintrittspreisen. Nach der umjubelten Premiere mit unter anderem Mumford & Sons und den Kooks, beweist das sympathische Indie-Erntedank-Festival einmal mehr, wie man den Spagat zwischen bekannten Künstlern und sehenswerten Geheimtipps gekonnt umsetzt.

Eröffnet wird das Spektakel dieses Jahr von der heimischen Band Giantree, auf denen laut FM4 die Hoffnungen der heimischen Indie-Szene ruhen. Mit den Arctic Monkeys, die uns einen Vorgeschmack auf  ihr neues Album liefern werden, und Bloc Party wieder zwei richtig große  Kaliber am Start, während Youth Lagoon, Kate Nash und Get Well Soon das Prädikat wertvoll unterstreichen. Die Otterkringer Arena in Wiesen, mitten in der atemberaubenden Landschaft der burgenländischen Erdbeerfeldern, erweist sich als ein guter Gastgeber, bei dem man sich wohlfühlt und den man immer wieder gerne besucht.

Highlight: Youth Lagoon

Empfehlungen: Giantree, Bloc Party, Arctic Monkeys

Must-Have: Seifenblasen


Offizielle Website von Harvest of Art Festival

Mittwoch, 19. Juni 2013

Schmankerl: Cayucas

Der drückenden Hitze mit einem Roadtrip ans Meer aus dem Weg gehen. Wäre schön, ist aber gerade nicht machbar? Mit Cayucas und ihrem Surf-Pop kann man sich wenigstens an den Strand zu träumen. In ihrem Debüt-Album "Bigfoot", das vor kurzem bei Secretly Canadian erzählen sie Geschichten über einen Sommer in Cayucos, einer Stadt an der Küste von Kalifornien.




Für Freunde von: Vampire Weekend, Dan Croll, The Drums

Dienstag, 18. Juni 2013

Festivalfieber #1

Mehr altbekannter Klassiker als Geheimtipp, aber definitiv eine Reise wert: das Donauinselfest (21.6.-23.6.). Das größte Open-Air-Festival bei freiem Eintritt lockt auch in diesem Jahr mit einem riesigen Line-Up.

Nach 30-jährigem Bestehen leistet man sich dieses Mal 600 Stunden Programm auf insgesamt 12 Bühnen. Die musikalische Bandbreite reicht von Schlager bis Alternative, da dürfte für jeden etwas dabei sein. Gut vertreten ist diesmal, wie so oft, die FM4-Bühne.


Highlight: Maximo Park

Empfehlungen: Naked Lunch, Dear Reader, Effi, The Nintendos

Must-have: Geduld (vor allem wenn man mit der letzten U-Bahn fährt)



Freitag, 14. Juni 2013

Man Must Dance! Mixtape #1

Schönen Start ins Wochenende mit dem ersten Man Must Dance! Mixtape.

Die Highlights der ersten zwei Wochen zusammengefasst und in einer halben Stunde untergebracht. Viel Spaß!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Radar: Haim

Wer traut sich den hübschen Mund weiter aufreißen als Mick Jagger? Anscheinend Haim-Bassistin Este beim letzten Liveauftritt in den heiligen Hallen von David Letterman. Nachdem sie bei der letzten Deutschland-Tour schon bewiesen hatte, wie man die Fans mit vollem Körpereinsatz ordentlich zum Kochen bringt, hat sie unterdessen auch an ihrer Artikulation gearbeitet:


Für Freunde von: Fleetwood Mac, Boy, Ghost Beach

Mittwoch, 12. Juni 2013

Ausgegraben: Baby Huey


Obwohl der 1970 verstorbene Baby Huey mit seiner Band The Babysitters nur eine einzige LP aufnahm, zählt er heute zu einer der einflussreichsten, wenn leider auch vergessenen Musikgrößen von Funk bis Hip-Hop. Eigentlich als Soul-Band gegründet, wandte man sich Ende der 60er, unter der Vorbildwirkung von Sly & The Family Stone, dem Psychodelic-Funk zu. Nachdem der 200 Kilogramm schwere Koloss an einem Herzinfarkt, hervorgerufen durch Fettleibigkeit und Heroinsucht, das Zeitliche gesegnet hatte, beschloss niemand Geringerer als Curtis Mayfield die bereits aufgenommenen Songs von Baby Huey & The Babysitters auf eine Langspielplatte mit dem Titel The Baby Huey Story: The Living Legend zu pressen, auf der sich auch diverse, erst im Nachhinein eingespielte Instrumentalstücke der Band wiederfinden.

Für Freunde von: Sly & The Family Stone, John Legend, The Roots


Dienstag, 11. Juni 2013

Song des Tages: Jonathan Rado - Faces

Jonathan Rado, seines Zeichens die bessere Hälfte von Foxygen, welche wiederum für meine derzeitige Lieblingsplatte We Are the 21st Century Ambassadors of Peace & Magic verantwortlich sind, hat sich dazu entschieden eine Solo-EP herauszubringen. Sie versprüht den gleichen nostalgischen Charme, den man schon von seiner Band kennt, allerdings eher auf Singer-Songwriter-Vortrag ausgelegt. Unterstützung an der Gitarre bekommt er hierbei von Tom Presley (White Fence). Die EP trägt den Titel Law & Order und erscheint am 3.9. bei Woodsist.

Für Freunde von: Adam Green, Bob Dylan, Led Zeppelin

Montag, 10. Juni 2013

Radar: Smith Westerns

Die Smith Westerns melden sich zurück.

Eines meiner absoluten Highlights am Frequency 2011 waren die Smith Westerns, die in einer kleinen Halle, vor einer Handvoll Leuten ihre Setlist durchgezogen haben, als wär es eine Bandprobe mit öffentlichem Besuchsrecht. Schon damals hatte die Band eine eingefleischte Fangemeinde. Besonders kreativ fand ich zwei Mädels, die in der ersten Reihe mit selbstgebastelten Kreuzen wedelten. Mein Lieblingssong 2011 war übrigens ihr "Weekend", in dem es so treffend formuliert wird: "The weekends are never fun, unless you're around here too".

Am 25.6. bringen die Smith Westerns ihr neues Album Soft Will raus und als kleinen Vorgeschmack gibt's ein Video zu ihrer aktuellen Single "Varsity". Die Bilderflut kann sich vor lauter Lavalampen, Kuss-Szenen und Obst gar nicht retten. In diesem Sinne: das Buffet ist eröffnet:




Für Freunde von: Swim Deep, Girls, Surfer Blood