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Sonntag, 23. Juni 2013

Review: Maximo Park (Donauinselfest 2013)

Nachdem man sich gestern durch die Menschenmassen gekämpft hat und wie der Hase bei Alice im Wunderland quer über die ganze Donauinsel geeilt ist, um auch ja nicht zu spät zu kommen wenn Maximo Park, Helden meiner Jugend, zum Tanz bitten. Für mich eine Live-Premiere mit etlichen Überraschungen.

Erste Nummer, großes Kino: "The National Health" eröffnet das Spektakel. Der druckvolle Sound klingt härter als erwartet und macht keine Kompromisse. Im weiteren Verlauf begeistert vor allem Sänger Paul Smith mit seiner herausragenden Performance. Er reißt die Arme in die Luft, vollführt Hampelmänner, wirbelt von einer Seite der Bühne zur anderen, springt vom Schlagzeug und will uns beweisen wie weit er die Beine im Sprung grätschen kann. Ähnlich einem Musicaldarsteller, der alle Rollen auf einmal spielen will, zerreißt es ihn fast vor Energie und das Ganze selbst bei ruhigen Nummern, mit einer Präsenz die ihresgleichen sucht.

Nachdem "The Coast Is Always Changing" als Hommage an Eddie Cochran inszeniert wurde und nach gezählten 18 "Dankeschööön!", setzte die Band nach gut eineinhalb Stunden zum großen Finale an. Bei "Apply Some Pressure" legen sich die fünf Herren nochmal so richtig ins Zeug. Das Publikum ist sich am Heimweg sicher: die will man unbedingt wiedersehen!


Dienstag, 18. Juni 2013

Festivalfieber #1

Mehr altbekannter Klassiker als Geheimtipp, aber definitiv eine Reise wert: das Donauinselfest (21.6.-23.6.). Das größte Open-Air-Festival bei freiem Eintritt lockt auch in diesem Jahr mit einem riesigen Line-Up.

Nach 30-jährigem Bestehen leistet man sich dieses Mal 600 Stunden Programm auf insgesamt 12 Bühnen. Die musikalische Bandbreite reicht von Schlager bis Alternative, da dürfte für jeden etwas dabei sein. Gut vertreten ist diesmal, wie so oft, die FM4-Bühne.


Highlight: Maximo Park

Empfehlungen: Naked Lunch, Dear Reader, Effi, The Nintendos

Must-have: Geduld (vor allem wenn man mit der letzten U-Bahn fährt)