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Donnerstag, 22. August 2013

Man Must Dance! Mixtape #3

Es wird wieder allerhöchste Zeit für das monatliche Man Must Dance! Mixtape, voller neuer Songs und gespickt mit Inspiration. Diesmal sind mit Fenster, Parks, Squares and Alleys und Ry X die Highlights aus dem bisherigen Monat auf Man Must Dance! dabei, sowie allerhand Künstler wie Magnetic Poetry, Float Fall und Mons Montis, die ich euch noch nicht vorgestellt habe, deren Musik ich euch aber auch nicht vorenthalten möchte.

In Kürze starte ich eine Mixtape-Reihe, bei denen die Lieblingssongs von Freunden vorgestellt werden, also wenn ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr mir gern eine Liste mit euren 10 Lieblingssongs schicken und ich werde versuchen via SoundCloud ein schickes Mixtape zu basteln.


Samstag, 20. Juli 2013

Schmankerl: Ariel Pink featuring Jorge Elbrecht

Die neue Single "Hang On To Life" von Lo-Fi-Mogul Ariel Pink aus LA, die er gemeinsam mit dem New Yorker Jorge Elbrecht (Gitarrist der Band Violens) rausgebracht hat, lädt mit ihrem gemütlichen, zurückgelehnten, dahinplätschernden Sound zum Träumen ein. Sei es der prägnante Refrain oder doch der lockere Vibe der Instrumentalparts, Ariel Pink hat generell ein Gespür für Lieder die nach Sonne, Strand und Meer klingen. "Hang On To Life" erschien gemeinsam mit der B-Side "No Real Friend" beim Label Mexican Summer.








Donnerstag, 18. Juli 2013

Song des Tages: Kings of Leon - Supersoaker

Mein großer Bruder wird heute 30 und ich kanns kaum erwarten, ihn nächsten Dienstag in Hamburg zu besuchen. Aus gegebenem Anlass gibt es heute ein besonderes Schmankerl: Die neueste Kings of Leon Single "Supersoaker", gerade mal vor 18 Stunden auf Youtube gestellt:


Für Leute aus Wien hier noch ein Veranstaltungstipp: im B72 legt heute DJ Lars Swennen bei freiem Eintritt ab 20 Uhr den feinsten Rock'n'Roll der 60er und 70er auf: B 70's 2!
 

Sonntag, 14. Juli 2013

Review: Harvest of Art Festival 2013

 Ach Wiesen, du Erdbeerhauptstadt und Musikhochburg Österreichs hast es beim gestrigen Harvest of Art Festival einmal mehr geschafft mich in deinen Bann zu ziehen. Die heimische Band Giantree hat als Opener erwiesen, dass sie nicht zu Unrecht gehypt werden. Ab dem zweiten Song hatten sich auch die Synthies in die bombastische Klangwand eingefügt und durch tolle Songs, gute Bühnenpräsenz und eine Mitmach-Aktion mit Shakern wurden sie immer sympathischer. Spätestens bei ihrem Hit "Time Loops" hatten sie die Tanzwütigen im Publikum auf ihrer Seite.

In Youth Lagoon hatte ich sehr große Hoffnungen gesteckt, leider haben sie ihr Konzert frühzeitig beendet. Schon beim Soundcheck hatte ich bemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt und während dem Konzert ist Sänger und Mastermind Trevor Powers mitsamt seinen Wuschelhaaren zwischenzeitlich hinter einem vor ihm aufgebauten Verstärker verschwunden. Nach einem kurzen Plausch mit dem Schlagzeuger, stellte sich heraus, dass sie Krach mit dem Tontechniker hatten und deshalb das Konzert vorzeitig abbrechen mussten. Sie würden sich freuen unter besseren Umständen wieder im Lande aufzutreten

Die Überraschung des Tages lieferten The Eclectic Moniker aus Dänemark, die zum zweiten Mal in Österreich gastierten. Laut eigenen Angaben hatten sie nur eine Stunde geschlafen, weil sie am Vortag einen Mitternachtsgig in Kopenhagen spielen mussten. Dennoch hatten sie Energie ohne Ende, sprangen auf der Bühne auf und ab, badeten in der Menge und spielten ihren von Afro-Beat durchtriebenen Surf-Rock begeisternd begeistert. Man das Gefühl dort oben auf der Bühne herrscht ein geordnetes Chaos, wenn die beiden Schlagzeuger ihr Schlagzeug mitten unterm Lied wechseln und der Leadgitarrist mit einer Kamera bereit zum Stage-Diven macht. Mit ihnen kamen übrigens auch die ersten Sonnenstrahlen. "Die klingen ja ganz anders als auf Youtube!" und ein zustimmendes "Sind viel besser Live", waren die Kommentare zweier Mädls vor mir.


Ein wenig deplatziert wirkten Get Well Soon und auch soundtechnisch war ihr Konzert leider schlecht abgemischt. Sie nahmen´s gelassen und kündigten schon am Beginn an: "Was könnte solch einen schönen Samstagnachmittag mehr vermiesen? Aber wo Sonne ist, da ist auch Schatten...". Weiter ging´s mit Kate Nash, die mit ihrem neuen Album auf Riot-Grrl-Punk gekommen ist. Gemeinsam mit ihrer Mädchen-Band setzt sie sich für mehr Frauen im Musikbusiness ein und skandiert: "I want to see more female composers! We need more girls!" Stimmt ja auch.

Ein Best-Of-Set von Bloc Party zum Abschied? Gerüchte um die Trennung sind seit Juni, nach dem Ausstieg von Schlagzeuger Matt Tong im Umlauf und spiegelten sich auch in deren Konzert durchaus wieder. Die Setlist wurde geffühllos heruntergebrettert und die Gitarren waren kaum zu hören. Schade.


Dann spät abends noch die Arctic Monkeys als gestandener Headliner dieses großartigen Festivals. Hit für Hit geht es durch den Abend und es schleichen sich auch drei Titel ("Do I Wanna Know", "R U Mine?" und eine unveröffentlichte Nummer) des im Spetember erscheinenden fünften Albums in das Set ein. Jubelchöre bei alten Nummern wie "Dancing Shoes", "Flourescent Adolescent", "Mardy Bum" und "When The Sun Goes Down", sowie eine gesteckt volle Ottakringer Arena untermalen den Auftritt. Frontmann Alex Turner, mittlerweile zu einer Mischung aus Elvis und Liam Gallagher mutiert, gestikuliert und posiert fingerzeigend munter drauflos als wäre er ein Rock'n'Roller der alten Schule.

Samstag, 22. Juni 2013

Festivalfieber #2

Das eintägige Festival Harvest Of Art findet seit letztem Jahr statt und bietet ein kleines, aber äußerst feines Line-Up, gemütliche Stimmung und das Ganze auch noch mit studentenfreundlichen Eintrittspreisen. Nach der umjubelten Premiere mit unter anderem Mumford & Sons und den Kooks, beweist das sympathische Indie-Erntedank-Festival einmal mehr, wie man den Spagat zwischen bekannten Künstlern und sehenswerten Geheimtipps gekonnt umsetzt.

Eröffnet wird das Spektakel dieses Jahr von der heimischen Band Giantree, auf denen laut FM4 die Hoffnungen der heimischen Indie-Szene ruhen. Mit den Arctic Monkeys, die uns einen Vorgeschmack auf  ihr neues Album liefern werden, und Bloc Party wieder zwei richtig große  Kaliber am Start, während Youth Lagoon, Kate Nash und Get Well Soon das Prädikat wertvoll unterstreichen. Die Otterkringer Arena in Wiesen, mitten in der atemberaubenden Landschaft der burgenländischen Erdbeerfeldern, erweist sich als ein guter Gastgeber, bei dem man sich wohlfühlt und den man immer wieder gerne besucht.

Highlight: Youth Lagoon

Empfehlungen: Giantree, Bloc Party, Arctic Monkeys

Must-Have: Seifenblasen


Offizielle Website von Harvest of Art Festival

Mittwoch, 19. Juni 2013

Schmankerl: Cayucas

Der drückenden Hitze mit einem Roadtrip ans Meer aus dem Weg gehen. Wäre schön, ist aber gerade nicht machbar? Mit Cayucas und ihrem Surf-Pop kann man sich wenigstens an den Strand zu träumen. In ihrem Debüt-Album "Bigfoot", das vor kurzem bei Secretly Canadian erzählen sie Geschichten über einen Sommer in Cayucos, einer Stadt an der Küste von Kalifornien.




Für Freunde von: Vampire Weekend, Dan Croll, The Drums

Dienstag, 18. Juni 2013

Festivalfieber #1

Mehr altbekannter Klassiker als Geheimtipp, aber definitiv eine Reise wert: das Donauinselfest (21.6.-23.6.). Das größte Open-Air-Festival bei freiem Eintritt lockt auch in diesem Jahr mit einem riesigen Line-Up.

Nach 30-jährigem Bestehen leistet man sich dieses Mal 600 Stunden Programm auf insgesamt 12 Bühnen. Die musikalische Bandbreite reicht von Schlager bis Alternative, da dürfte für jeden etwas dabei sein. Gut vertreten ist diesmal, wie so oft, die FM4-Bühne.


Highlight: Maximo Park

Empfehlungen: Naked Lunch, Dear Reader, Effi, The Nintendos

Must-have: Geduld (vor allem wenn man mit der letzten U-Bahn fährt)



Freitag, 14. Juni 2013

Man Must Dance! Mixtape #1

Schönen Start ins Wochenende mit dem ersten Man Must Dance! Mixtape.

Die Highlights der ersten zwei Wochen zusammengefasst und in einer halben Stunde untergebracht. Viel Spaß!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Radar: Haim

Wer traut sich den hübschen Mund weiter aufreißen als Mick Jagger? Anscheinend Haim-Bassistin Este beim letzten Liveauftritt in den heiligen Hallen von David Letterman. Nachdem sie bei der letzten Deutschland-Tour schon bewiesen hatte, wie man die Fans mit vollem Körpereinsatz ordentlich zum Kochen bringt, hat sie unterdessen auch an ihrer Artikulation gearbeitet:


Für Freunde von: Fleetwood Mac, Boy, Ghost Beach

Mittwoch, 12. Juni 2013

Ausgegraben: Baby Huey


Obwohl der 1970 verstorbene Baby Huey mit seiner Band The Babysitters nur eine einzige LP aufnahm, zählt er heute zu einer der einflussreichsten, wenn leider auch vergessenen Musikgrößen von Funk bis Hip-Hop. Eigentlich als Soul-Band gegründet, wandte man sich Ende der 60er, unter der Vorbildwirkung von Sly & The Family Stone, dem Psychodelic-Funk zu. Nachdem der 200 Kilogramm schwere Koloss an einem Herzinfarkt, hervorgerufen durch Fettleibigkeit und Heroinsucht, das Zeitliche gesegnet hatte, beschloss niemand Geringerer als Curtis Mayfield die bereits aufgenommenen Songs von Baby Huey & The Babysitters auf eine Langspielplatte mit dem Titel The Baby Huey Story: The Living Legend zu pressen, auf der sich auch diverse, erst im Nachhinein eingespielte Instrumentalstücke der Band wiederfinden.

Für Freunde von: Sly & The Family Stone, John Legend, The Roots


Dienstag, 11. Juni 2013

Song des Tages: Jonathan Rado - Faces

Jonathan Rado, seines Zeichens die bessere Hälfte von Foxygen, welche wiederum für meine derzeitige Lieblingsplatte We Are the 21st Century Ambassadors of Peace & Magic verantwortlich sind, hat sich dazu entschieden eine Solo-EP herauszubringen. Sie versprüht den gleichen nostalgischen Charme, den man schon von seiner Band kennt, allerdings eher auf Singer-Songwriter-Vortrag ausgelegt. Unterstützung an der Gitarre bekommt er hierbei von Tom Presley (White Fence). Die EP trägt den Titel Law & Order und erscheint am 3.9. bei Woodsist.

Für Freunde von: Adam Green, Bob Dylan, Led Zeppelin

Montag, 10. Juni 2013

Radar: Smith Westerns

Die Smith Westerns melden sich zurück.

Eines meiner absoluten Highlights am Frequency 2011 waren die Smith Westerns, die in einer kleinen Halle, vor einer Handvoll Leuten ihre Setlist durchgezogen haben, als wär es eine Bandprobe mit öffentlichem Besuchsrecht. Schon damals hatte die Band eine eingefleischte Fangemeinde. Besonders kreativ fand ich zwei Mädels, die in der ersten Reihe mit selbstgebastelten Kreuzen wedelten. Mein Lieblingssong 2011 war übrigens ihr "Weekend", in dem es so treffend formuliert wird: "The weekends are never fun, unless you're around here too".

Am 25.6. bringen die Smith Westerns ihr neues Album Soft Will raus und als kleinen Vorgeschmack gibt's ein Video zu ihrer aktuellen Single "Varsity". Die Bilderflut kann sich vor lauter Lavalampen, Kuss-Szenen und Obst gar nicht retten. In diesem Sinne: das Buffet ist eröffnet:




Für Freunde von: Swim Deep, Girls, Surfer Blood

Sonntag, 9. Juni 2013

Schmankerl: Arctic Monkeys

Lange nichts mehr gehört von den Arctic Monkeys.

Nach ihrem eher mäßigen vierten Album melden sie sich jetzt mit der durchaus gelungenen Acoustic-Compilation Straighten The Rudder, bestehend aus einer Auswahl ihrer Hits und zwei Coversongs, zurück. Hierbei handelt es sich um "Strange" von Patsy Cline und "The Lovers" von Rod McKuen.





Samstag, 8. Juni 2013

Radar: Wolf Alice

Vor drei Jahren eigentlich als Solo-Projekt von Ellie Roswell gegründet, mausert sich Wolf Alice, deren Name einer Kurzgeschichte von Angela Carter entlehnt wurde,  zu einem wahren Live-Spektakel. Mit einer Mischung aus Folk, Grunge und Shoegaze schafften sie es im Februar diesen Jahres einen Plattenvertag bei Chess Records an Land zu ziehen, mit der Band Peace auf Tour zu gehen und ihre erste Single herauszubringen.


Für Freunde von: Warpaint, Hole, Yeah Yeah Yeahs

Wolf Alice auf SoundCloud
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Hier die B-Side ihrer ersten Single: "White Leather" live aus einer Wohnzimmer-Session in London. Einer meiner Lieblingssongs zurzeit, hätte aber ruhig ein bisschen länger ausfallen können.


Freitag, 7. Juni 2013

Radar: Baby Alpaca


Die letzten Romantiker der Neuzeit:

Zu definieren, in welchen Musikstil Baby Alpaca aus New York fallen, ist nicht ganz einfach. Wenn man sich ihre Debüt-EP (erscheint am 25.6. bei Atlas Chair Records) anhört, lässt die Bandbreite an programmierten Beats, der zaghafte, mit Echo versetzte Gesang und die vor Höhen strotzenden Gitarren zumindest auf eines deuten: "New Wave"- Dramatik trifft auf Schlafzimmer-Electro und bärtigen Folk.

Nicht umsonst wird Sänger Chris Kittrell, früher Assistent von Marc Jacobs und rastloser Weltreisender, des Öfteren mit dem jungen Morrissey der 80er  verglichen. Einer ihrer Songs, "Wild Child", geht besonders ins Ohr und ist unterwegs, auf einer der zahlreichen Reisen geschrieben worden. Erinnert die Musik am Anfang ein wenig an Shelter von The XX, legt sich das, sobald eine Stimme "You said I was a loser" raunt und das Tempo später unangekündigt durch die einsetzenden Beats raufgeschraubt wird. Mit der melancholischen Art eines James Blake, will uns der Erzähler einreden, dass es ihm gut geht , danke der Nachfrage und dass man ihn nicht so schnell abschreiben soll...

Für Freunde von: The Smiths, Twin Shadow, New Order

Offizielle Seite von Baby Alpaca
Baby Alpaca auf Facebook


Mittwoch, 5. Juni 2013

Live: Unknown Mortal Orchestra

Am 16. November kommt das neuseeländische Psychodelic-Pop-Trio Unknown Mortal Orchestra nach Wien. Mit im Gepäck auf ihrem Zwischenstopp im B72: ihr umjubeltes zweites Album II, das von iTunes US in die Reihe "Best of 2013 so far" aufgenommen wurde. Nachdem 2010 ihre erste Single "Ffunny Ffrends" übers Internet einschlug wie eine Bombe, ging alles ganz schnell. Nach Konzerten Seite an Seite mit unter anderem den Flaming Lips, Deerhunter und Grizzly Bear, erschien ihr Debüt, das sich zu einem wahren Kritikerliebling entwickelte und mit dem Taite Music Prize für außergewöhnlich kreative Arbeit ausgezeichnet wurde.

Mittlerweile hat sie das Label Jagjaguwar (Dinosaur Jr., Bon Iver, Okkervil River) unter Vertrag genommen, bei dem auch ihr zweites Album erschienen ist. Sie vermischen so gekonnt und facettenreich englische Beat- und sonnige Surfmusik mit Krautrock-Psycholdelia, dass es fast so klingt, als wären die Beatles nie von ihrem Indien-Trip zurückgekehrt und hätten stattdessen Jimi Hendrix zum gemeinsamen Jammen einfliegen lassen.

Karten für Unknown Mortal Orchestra auf oeticket 

Für das schräge Video zur Single "So Good At Being In Trouble" steht ein alter Bekannter vor der Kamera: Christopher Mintz-Plasse, besser bekannt aus seiner Rolle als McLovin in SuperBad, versucht in dem Musikvideo seine Freundin aus den Fängen einer Sekte zu retten:


Für Freunde von: Portugal. The Man, Foxygen, Smith Westerns